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Unsere Arbeit im Weinberg


Geografie und Mikroklima unserer Weinbergslagen:


Unsere Weinberge liegen in der traditionellen Weinbauzone, dem Haardtrand, in einer Höhe zwischen 210m bis 330m über NN.
Im Westen schließt sich direkt der Pfälzerwald an, übrigens das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands. Der Pfälzerwald schluckt erhebliche Regenmengen der überwiegend von Westen heranziehenden Wolken, indem er die Wolken zum Aufsteigen, Abkühlen und Ausregnen bringt. Am Haardtrand sinken die Luftmassen dann wieder ins wärmere Rheintal, die Wolken lösen sich auf. Dieser Föhneffekt ist nicht selten am Haardtrand zu beobachten und führt dazu, dass die jährliche Niederschlagsmenge hier 600mm/qm selten übersteigt. Jährlich kommen wir in den Genuss von ca. 1800 Sonnenstunden, während der Wachstumszeit der Reben fällt die Temperatur selten unter die 10 Grad Grenze. Auch im Winter liegt die Temperatur meist über 0 Grad, selten wird es kälter als minus 10 Grad. Unsere Weinbergslagen sind Südost bis südexponiert wodurch diese Lagen noch mehr Sonne abbekommen.

 

 

Das milde Klima lässt im Freiland Mandeln, Esskastanien und Feigen üppig gedeihen, seit zwei Jahren wächst sogar ein Olivenbaum und ein Granatapfel frei in unserem Garten. Das milde Klima ist für den Anbau der Weinrebe ideal.

Die Geologie unserer Weinbergsböden:

Wie kaum ein anderer Weinort liegt Weyher in einem geologisch sehr abwechslungsreichen Gebiet. Praktisch alle paar Schritte wechselt die Bodenart.
Das ermöglicht es uns für jede Rebsorte den passenden Boden
zu wählen.


Ludwig Seiler ermittelt die Öchslegrade der Riesling Trauben mit dem Refraktometer

 

In unseren höchstgelegenen Weinbergen zwischen Weyher und dem Ostrand des Pfälzerwaldes finden wir rötlich gefärbte Böden. Es sind Verwitterungsböden vom unteren und mittleren Buntsandstein. Auf diesen leichten und trockenen Böden bauen wir Rotwein an: Blauer Portugieser, Dornfelder und Regent. Diese Weinberge am Waldrand liegen im Naturschutzgebiet Haardtrand und heißen Hinkelberg und Vogelsang.


 

Vom tief eingeschnittenen Modenbachtal bis zur Michelskapelle bestehen unsere Böden aus schwarzem Schiefergestein aus dem Erdzeitalter Devon und Karbon. Diese Böden sind sehr hitzig, erbringen wenig Ertrag aber einen sehr guten Wein. Hier bauen wir unseren Riesling in den Lagen Altenforst und Berg an.

Östlich und südlich von Weyher herrschen mittelleichte, lehmige Sandböden vor. Hier in den Lagen Steinbühl, Herrengarten und Blenk gedeihen Grüner Silvaner, Scheurebe und Kerner.


Ludwig und Anna bei der
Weinlese

 
  Östlich von Weyher befinden sich unsere schweren, kalksteinreichen Böden. Dunkelbraune Lettenböden oder hellbraune Lößlehmböden. Diese schweren Böden nutzen wir hauptsächlich zum Anbau der Burgundersorten: Grauer Burgunder, Weißer Burgunder und Chardonnay. Auch Gewürztraminer und Morio-Muskat gedeihen hier. Diese Lagen heißen Rosengarten, Kalkgrube und Letten.  
 

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